BlogMama und Papa

Ich hasse meinen Mann – 15 effektive Mittel um deine Beziehung zu retten

“Ich hasse meinen Mann!”, du traust es dich nicht auszusprechen, kaum zu denken, oder?

Worte scheinen nichts zu helfen: Dein Mann lässt dich allein mit den Kindern, hilft nicht im Haushalt und verschwindet ständig hinter seinem Computer. Du kannst es vor dir selbst nicht mehr leugnen: Dafür hasst du deinen Mann wirklich manchmal abgrundtief.

Manchmal würdest du am liebsten deine Sachen packen und gehen. Sein Auto zerkratzen oder wild auf ihn einbrüllen. Stimmts?

Ist diese Beziehung überhaupt noch zu retten wenn ich meinen Mann hasse?

Ist eine Beziehung noch zu retten, in der es nur noch Hass gibt? Du willst dich ihm nicht mal nähern oder auf ihn zugehen. Du hast die Nase voll davon, eine Brücke zu schlagen oder zu verzeihen.

Aber wenn du auf ihn losgehst (Verbal), dann verschanzt er sich hinter seinem Rechner oder wird selbst ausfällig und extrem abwertend.

Und das alles wäre ja schon schlimm genug: aber ihr habt auch noch gemeinsame Kinder. Und die leiden natürlich unter der Situation. Also! Ist schon alles zu spät um die Beziehung zu retten? In diesem Artikel werden wir genau darauf eine Antwort finden. Eine Antwort, die dich absolut entlasten wird und dir eine Chance gibt, deine Beziehung zu retten.

Versprochen!

1. Ich hasse meinen Mann abgrundtief – wie soll ich mich noch verstehen?

Hass ist ein Gefühl. Ein sehr heftiges Gefühl. “Ich hasse meinen Mann”, sagst du garantiert nicht im kleinen Smalltalk mit der Nachbarin, wenn sie gerade mal fragt, wie es dir so geht.

Du wirst es vielleicht nicht mal gerne vor dir selbst zu geben, denn wir haben nicht gelernt, mit unseren Gefühlen umzugehen. Männer noch weniger, als wir Frauen.

Es ist also verdammt schwer, dieses Gefühl überhaupt auszuhalten und zuzulassen. Wir schämen uns dafür und verurteilen uns oft hart. Doch in erster Linie ist Hass ein Gefühl wie jedes andere. Und es ist nunmal da. Sehen wir uns an, woher es kommt!

2. Woher kommen die Gefühle wie “Ich hasse meinen Mann”?

Gefühle sind Boten. Nichts anderes. Sie bringen uns eine Botschaft. Ein Glücksgefühl bringt uns die Botschaft von einem erfüllten Bedürfnis.

Und umgekehrt: ein negatives Gefühl bringt uns die Botschaft von einem unerfüllten Bedürfnis.

Dein Hass ist also kein Grund, sich zu schämen. Er ist nichts weiter als der Bote, der dir mitteilt: hier gibt es Bedürfnisse, die nicht erfüllt wurden.

3. Die vier Grundgefühle

Es gibt sogar Grundgefühle, die jeder Mensch hat. Du bist mit deinem Gefühl also nicht allein.

die vier Grundgefühle sind:

  • Freude
  • Aggression, Wut, Hass
  • Schmerz, Trauer, Verletztheit
  • Angst

4. Was sind denn nun diese Bedürfnisse?

Es gibt ungefähr 70 verschiedene Bedürfnisse. Bedürfnisse sind bei allen Menschen gleich. Jeder Mensch braucht Nahrung, Wärme, Zuwendung, Anerkennung uvm. Und wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden –

Ja dann kommen die Boten ins Spiel, das sind eben deine Gefühle! “Ich hasse meinen Mann”, ist also ein ziemlich lauter und schlecht zu ignorierender Bote! Denn es ist ein sehr lautes und dröhnendes Gefühl, dass uns erschreckt.

Und diesem Boten liegt ein Bedürfnis zu Grunde, das nicht erfüllt wurde. Vielleicht sogar mehrerer Bedürfnisse, die über Jahre nicht erfüllt wurden.

5. Und wer erfüllt mir meine Bedürfnisse?

ich hasse meinen Mann

Bildnachweis: Pixabay, Anemone123

Tja, da haben wir den Übeltäter doch endlich gefunden: Ich hasse meinen Mann, weil er meine Bedürfnisse seit Jahren nicht erfüllt. Der Böse!

Moment. Ja, ich verstehe diesen Gedankengang. Es wäre ja auch zu schön, wenn wir endlich einen Schuldigen für unser Unwohlsein hätten.

Wir haben nämlich alle nicht gelernt, für uns selbst zu sorgen. Genau, du hast richtig gelesen: nicht dein Mann ist zuständig dafür, dir deine Bedürfnisse zu erfüllen. Das bist du selbst.

Du.

selbst.

kannst.

für.

dich.

sorgen!

Zu diesem Thema empfehle ich dir einen ganz tollen Artikel von Riccarda Larcher über die Verantwortung für sich selbst.

6. Aber ist es nicht mein Mann, der mich unglücklich macht? Ist er nicht faul und lässt mich allein mit allem? Ich hasse meinen Mann doch nicht ohne Grund!

Leider nein. Leider ist nicht dein Mann dafür verantwortlich, ob deine Bedürfnisse erfüllt werden. In erster Linie ist dein Mann für seine eigenen Bedürfnisse zuständig.

Aber das ist nicht nur leider! Es ist eigentlich ein Glück. Denn das bedeutet auch, dass du von diesem Tag an selbst für dein Glück sorgen darfst. Und dich selbst kannst du sehr viel schneller und effektiver davon überzeugen, dass du glücklich sein solltest.

Das bedeutet nicht, dass du deinen Mann ab jetzt überhaupt nicht mehr brauchst, oder er sich nicht auch ändern müsste. Es bedeutet nur, dass du von nun an für dich selbst sorgen darfst.

7. Du kannst dir deine Bedürfnisse nämlich auch selbst erfüllen oder jemanden dafür “nehmen”, der gerade kann

Wenn du enttäuscht bist, dass dein Mann dir nie zuhört, wenn du von deiner Arbeit erzählst – warum suchst du dir dann nicht für den Moment einfach einen anderen Gesprächspartner?

Vielleicht ist der Kopf von deinem Mann gerade ebenso voll wie deiner und er hat das gleiche Bedürfnis. Oder er wünscht sich einfach nur Ruhe? Er kann dir einfach gerade nicht das geben, was du brauchst.

Dann greif zum Hörer und ruf deine Freundin an. Diese Zeit muss sein. Fühle dich selbst zuständig dafür, deine Bedürfnisse zu erfüllen!

8. Was heißt das eigentlich: für sich selbst sorgen?

Nun mal ganz praktisch: Wenn dein Mann also auf der Couch liegt, während du Essen kochst, dir die Kinder um die Ohren fliegen und du wiedermal denkst: “Ich hasse meinen Mann!” – wie sorgst du dann für dich?

Halte inne. Spüre in dich. Nimm genau wahr, welches Bedürfnis dir gerade nicht erfüllt wird. Es kann nämlich sein, dass es nur ein ganz bestimmtes ist. Und es wird sehr viel leichter, für dich selbst zu sorgen, wenn du es genau kennst.

Hier ein paar Vorschläge:

  • Entspannung
  • Kontakt/Verbindung
  • Gesehen werden
  • Gemeinschaft
  • Gleichwertigkeit
  • Kooperation
  • Wertschätzung
  • Übereinstimmung
  • Unterstützung
  • Harmonie
  • Zugehörigkeit
  • Schau mal in dieser ausführlichen Liste gibt es noch mehr Bedürfnisse und Gefühle

9. Grundannahme der Gewaltfreien Kommunikation

Bevor wir weiter auf diese Situation eingehen, will ich hier die Grundannahme der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg einfließen lassen.

“Menschen sind von Natur aus mitfühlende Wesen, die zum Wohlergehen anderer beitragen wollen – wenn es in Freiheit geschieht!” (Gewaltfrei! Transparenz in der Kommunikation nach Dagmar Albrecht)

10. Bitten, nicht erwarten

Genau – in Freiheit. Und genau diese Freiheit musst du leider deinem Mann zugestehen. Doch wenn du von seinem innersten Wesen ausgehst, von diesem Mann, in den du dich einmal verliebt hast, dann weißt du: er will dir helfen, wenn du ihn bittest.

Es ist schwer und du musst über deinen Schatten springen. Vielleicht ist das einer der Tiefpunkte deiner Ehe oder Beziehung, von dem gesprochen wird, wenn du ein Ehegelübte abgelegt hast.

Du bittest also um Hilfe: “Bitte hilf mir. Ich sehne mich so sehr nach Unterstützung. Bitte unterstütze mich in dieser Situation. Lies den Kindern ein Buch vor, dann kann ich in Ruhe kochen”. (Wenn dir das helfen würde)

11. Stark und unabhängig auch in der Bitte

Um Hilfe zu bitten ist keine Schwäche. Es ist nicht so, dass du eine Versagerin bist, die ihr Gesicht verliert, weil sie um Hilfe bittet. Nein, im Gegenteil, es kann deine Beziehung retten!

Dein Mann hat sicher Gründe (Lies auch hier), dir nicht zu helfen und zu erwarten, dass er wüsste, was er dir Gutes tun kann, ist wie zu erwarten, dass ein Männchen in deinem Kopf hockt und alles mitschreibt, was dort geschieht.

Du kannst also diese Bitte mit Kraft und Ruhe in dir vortragen. Du musst nicht hysterisch oder vorwurfsvoll sein. Stelle diese Bitte mit deiner ganzen ruhigen Kraft, die du zur verfügung hast. Du bist stark. Du bist eine Frau. Und du bist eine Mama – das lässt deinen Mann im Grunde seines Herzens erzittern!

12. Abwehrmechanismus

“Habe ich schon oft probiert”, sagst du jetzt und denkst erneut wütend: “Ich hasse meinen Mann nur noch!” – denn er hat dich abgeschmettert oder sogar abgewertet in genau so einer Situation.

Was ist passiert?  Hat Rosenberg mit seiner Grundannahme über Menschen einfach nicht recht? Stimmt es gar nicht, dass keiner dem anderen schaden will?

Doch. Du hast nur das Pech gehabt, den Abwehrmechanismus deines Mannes zu erwischen. Er ist in einer Gesellschaft aufgewachsen (genau wie wir alle), die beurteilt und verurteilt (schon in der Schule, in der Erziehung usw. ) und wir haben alle unsere Abwehrmechanismen, die uns schützen sollen: notfalls auch mit einem Gegenangriff.

13. Zeit zu Sprechen

Seien wir ehrlich: wenn die Kinder schon wie verrückt durch die Wohnung rennen und die Suppe überkocht ist nicht die richtige Zeit und Ruhe zu sprechen.

In Wirklichkeit wäre es also besser, du würdest diese Situation durchziehen und am Abend mit deinem Mann sprechen, wenn alle Kinder schlafen.

Dann würdest du dich mit ihm hinsetzen und klar und mit ruhe deine Bitte vortragen. Lasse ihm Zeit zu antworten. Mache ihm klar, was du brauchst. Sage es ihm genau.

“Ich sehe, dass du auf dem Sofa sitzt, während ich koche und mich um die Kinder kümmere. Das fühlt sich für mich extrem ungerecht an und ich werde sehr wütend auf dich. Ich habe so sehr das Bedürfnis nach Unterstützung! Bitte hilf mir damit!”

14. Hartnäckig wie ein Jack Russel

Manchmal hatte ich schon das Bild von mir, von so einem Jack Russel, der an einem Lumpen zerrt, immer und immer wieder. Verbissen und geduldig, aber mit unwahrscheinlicher Kraft.

Ja, diese Kraft wirst du brauchen. Denn mit einer Bitte ist es nicht getan. Du wirst dieses Werkzeug immer und immer wieder brauchen.

Wie ein Jack Russel, der nicht aufgibt.

15. Keiner hat etwas von akzeptieren und gut heißen gesagt – keiner hat gesagt: “Hasse deinen Mann nicht!”

Es geht nicht darum, das Verhalten deines Mannes gut zu heißen oder zu akzeptieren. Es geht darum, wieder die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Wie z. B. in dieser Aussage: “Ich brauche Hilfe, also werde ich dafür sorgen, sie zu bekommen!”

“Ich habe dieses Gefühl, dass ich meinen Mann hasse – also verstehe ich es als Warnung meines eigenen Körpers dafür, dass hier Bedürfnisse nicht beachtet werden. Und ich werde jetzt dafür sorgen, dass sie wieder Beachtung finden!”

Wenn du für dich selbst sorgst, wirst du ein Verhalten, das destruktiv, unhilfsbereit und abwertend ist, ohnehin nicht sehr lange akzeptieren können. Und etwas dagegen unternehmen müssen.

Doch um dafür zu sorgen, dass sich etwas ändert, ist es wichtig, sehr stark dafür einstehen zu können. Und das lernst dadurch, dass du die Verantwortung für dich selbst übernimmst.

16. Die Liebe wiederfinden und deine Beziehung retten

Bildnachweis: Pixabay, Babienochka

Bildnachweis: Pixabay, Babienochka

Doch wenn du deine Gefühle “Ich hasse meinen Mann” als Botschaft von dir selbst an dich selbst verstehst.

Deine Bedürfnisse wieder in deine  Zuständigkeit wandern, du die Verantwortung für dich selbst übernimmst.

Und dazu übergehst zu Bitten anstatt zu erwarten, wird es dir gelingen, die Liebe wiederzufinden. Zuerst zu dir selbst.

Und dann siehst du plötzlich einen Mann, der sich von der Couch erhebt und mit den Kindern Flieger bastelt und eine Engelsgeduld beweist. Und da spürst du den Funken wieder – die Liebe.

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Kraft für diesen Weg!

Deine Susanne

(Bildnachweis, Titelbild: Bildrechte: Pixabay, geralt / 20096 Bilder)

4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Ich verstehe den Artikel und ich verstehe den Hintergrund und dennoch möchte ich auf zwei Aspekte hinweisen, deren Beachtung im Artikel zu kurz kommen.
Punkt 1: Die sogenannte mentale Last liegt zu 100% bei der Frau, wenn der Mann nicht dazu in der Lage ist, selbstständig zu erkennen, was gerade sinnvollerweise zu tun ist, damit der Laden läuft. Also da Beispiel, die Frau kocht und die Kinder toben herum. Der Mann hockt am Computer und zockt. Sie kocht erstens Mal nicht hobbymäßig für sich selbst ein veganes Experiment, sondern wahrscheinlich für die Familie, also auch für IHN. Es sind auch SEINE Kinder. Nun soll frau Nachsicht walten lassen, weil er dies nicht erkennen kann und ihn (jeden Tag aufs Neue) bitten, sich um SEINE Kinder zu kümmern, während frau SEIN Essen kocht.
Das bedeutet hinsichtlich der mentalen Last:
Frau hat sich überlegt, was der Familie schmeckt, hat es wahrscheinlich auch besorgt und gelagert, jetzt bereitet sie es zu, was ebenfalls einiges an Denkarbeit erfordert. Gleichzeitig muss sie einkalkulieren, dass die Kinder wahrscheinlich herumtoben werden und sich überlegen, wie und wann sie ihren Mann am besten darum bitten wird, sich um die Kinder zu kümmern.

Der zweite Punkt ist, dass das von dir beschriebene Verhalten des Mannes mit großer Wahrscheinlichkeit auch einmal anders war. Am Anfang einer Beziehung zeigen sich die meisten Männer aufmerksam und hilfsbereit und erkennen durchaus von sich aus, dass frau Hilfe benötigt. Sonst wäre frau in erster Linie gar keine Beziehung mit diesem egoistischen Holzklotz eingegangen. Irgendwann im Laufe der Beziehung nimmt diese Achtsamkeit immer weiter ab bis zu dem Punkt, an dem frau sich fragt, wo eigentlich der Mann verschwunden ist, in den sie sich verliebt hat.
Er ist also durchaus dazu FÄHIG, es von sich aus zu erkennen, wann Hilfe nötig ist.
Trotzdem nicht zu helfen, sondern auf Anweisung zu warten ist nichts anderes als mangelnde Wertschätzung und Achtsamkeit.

In beiden Fällen zieht sich der Mann dann auf die bequeme “Warum hast du denn nichts gesagt?” Position zurück. Und wenn es weiter fortgeschritten ist, wird er die bittende Frau auch noch herabsetzen und dann soll sie weiterhin verständnisvoll und wohlwollend reagieren?

Sich um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern ist richtig und wichtig. Kein Mensch kann immer wissen, was der andere gerade braucht.
Wertschätzung, Achtsamkeit und Engagement sind jedoch in einer Beziehung von beiden Seiten essentiell wichtig.
Wenn es daran dauerhaft im Alltag mangelt muss frau sich berechtigterweise die Frage stellen: Möchte ich eine Beziehung mit einem Mann, der nicht erwachsen agiert, sondern wie ein Kind darauf wartet, Anweisungen zu erhalten und sich auf diese passive, unreife Position zurück zu ziehen und spiele ich also seine Mutti oder möchte ich eine erwachsene Beziehung auf Augenhöhe, in der sich beide Partner gegenseitig wahrnehmen und respektieren und eigene Bedürfnisse auch zugunsten des anderen bzw des Allgemeinwohls von sich aus(!) zurückstellen?

Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten.

Antworten

    Hallo Ella!
    Das hört sich nach Frustration und Wut an und das ist absolut nachvollziehbar. Ich habe aber in meinem Text absolut nicht gemeint, dass man alles so akzeptieren muss, wie es ist. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht nur in erster Linie darum, dass deine Bedürfnisse jetzt oder bald befriedigt sein wollen, damit du selbst für dein Leben wieder glücklicher werden kannst. Denn es ist dein Leben und du hast die Verantwortung für dein Leben. Auch wenn es natürlich von deinem Partner sehr stark beeinflusst wird. Der Punkt ist: das Problem mit dem Mann wird frau nicht in 2 Tagen lösen, sodass sie dann wieder aufatmen kann, das wird dauern. Verhalten ändert sich nicht von heute auf morgen.
    Also ist es wichtig, fürs erste wieder einigermaßen froh werden zu können, Bedürfnisse zu erfüllen und für sich selbst einzustehen – im zweien Schritt ist es dann an der Zeit, etwas an der Beziehung zu arbeiten, damit diese sich langfristig genau dorthin verändert, wohin du sie haben willst: Wertschätzung, Achtsamkeit und Engagement sind absolut tolle Werte, für die es sich zu kämpfen lohnt.

    Ich wünsche dir, dass du zu deinem Mann vordringen kannst, seine Abwehrmechanismen sind natürlich abwertend. Aber dahinter ist sicherlich der Mann irgendwo versteckt, den du kennen gelernt hast.
    Viel Kraft,
    Deine Susanne

    Antworten

Absoluter Blödsinn!Mein Mann schläft in der unteren Wohnung bei seiner Mami.Frühstückt mit ihr und fährt dann zur Arbeit.Kommt abends nur zum Essen ..Dann geht er schlafen.Wenn er Urlaub hat pennt er bis Mittag und bewegt dann (meistens schreib ich ihm eine SMS,sonst würde er wohl gar nicht kommen) irgendwann seinen Hintern nach oben.Das geht jetzt schon so ca.15 Jahre so,da waren meine Kinder noch klein.Wir sind ihm wurscht.Wenn er erkältet ist, kommt es schon vor,das ich ihn gar nicht sehe,da bleibt er gleich in seinem Bett.Wenn ich krank bin hab ich trotzdem alles zu erledigen,er nimmt mir nichts an.

Antworten

Naja. Leider ist die fehlende Unterstützung im Haushalt nicht der einzige Grund für Hassgefühle. Mein Mann macht sehr viel, unternimmt auch sehr viel mit Kindern. Aber seine laute Art, andauerndes Schreien, Kritisieren von jeder Kleinigkeit (Socken falsch aufgehängt), seine Aufdringlichkeit im Bett, sein Schwitzen und selbst seine Art zu essen verursachen derart schlimme Hassgefühle, dass ich am liebsten von der Erdoberfläche verschwinden würde, wenn er das nicht tut. Leider gibt es im Moment keine Möglichkeit zu gehen. Vllt in ein Paar Jahren, aber momentan geht es einfach aus einem bestimmten Grund nicht… Menschen ändern sich einfach (ob er oder ich, oder wir beide, kann ich nicht sagen). Ich fühle mich so verloren und kaputt… Meine Kinder tun mir leid, dass sie in keiner harmonischen und liebevollen Familie aufwachsen können…

Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü

Kein Müll, keine Werbung, nur echte Inspiration und neue Mut! Trage dich gleich hier für meinen Newsletter ein!

__CONFIG_tve_leads_additional_fields_filters __ {"group_id": "3372", "form_type_id": "3373", "variant_id": "20"} __ CONFIG_tve_leads_additional_fields_filters__

Mit dem Klick auf den Button bestätigst du, die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert zu haben