Mit diesen 8 Tipps vermeidest du ein Unglück unter dem Weihnachtsbaum

Schenken leicht gemacht?!

 

Habt ihr alle Geschenke besorgt? Plätzchen gebacken? Oder seid ihr dieses Weihnachtsjahr eher entspannt angegangen?!

Wir haben in den letzten Jahren ein paar gute Tipps gesammelt: unser Ziel?

Glücklich spielende Kinder in der Weihnachtszeit.

Wem hilft das? Mama und Papa, denn die können dann entspannen und die Füße hochlegen:-)

 

1. Vergiß pädagogisch wertvolles Spielzeug.

Wir haben teuer für die Erfahrung bezahlt, dass eine Holzburg keine Playmobilburg ist.
Wir haben uns da auf einen Kompromiß geeinigt: eins von den gewünschten Sachen gibts auf jeden Fall (Walki-Talki), dann können wir noch etwas schenken, was wir gut finden. (Dieses Jahr Lego-Basic)

 

2. Weniger ist mehr!

Geschenkeflut bringt keinem was! Das Kind reißt zwar wie irre Pakete auf, nimmt aber gar nicht mehr wahr, was da Tolles auf es zu -rauscht und über es hinweg spült.

 

3. Flut bändigen!

Um diese Flut zu bändigen, fanden wir es immer genial, an Weihnachten höchstens 2 Geschenke zu überreichen.

Das Christkind (oder der Weihnachtsmann) hat aber ab und zu noch was vergessen, oder weil es so überfordert war, bei der Post abgegeben. Und die hat es dann zu spät gebracht.
Bedeutet: Die Kinder bekommen über die Ferien verteilt immer wieder ein Geschenklein und haben total Freude daran, nehmen es gesondert wahr, haben Zeit, damit zu spielen und es auszuprobieren.

Vorteil: man muss niemandem sagen, dass er nichts schenken soll, weil es sonst zu viel würde. So kann jeder schenken und das Kind wird nicht davon platt gemacht.

 

4. Haltbar bis 27. Dezember!

Kinder (auch Jungen) können schon verstehen, das manches elektronische Spielzeug keine große Lebensdauer hat. Wir hatten letztes Jahr ein ferngesteuertes Auto, das war nach 2 Wochen kaputt. Frust! Daran kann ich die Jungs erinnern, das wissen sie noch.

 

5. Auswählen und dazu stehen!

Nehmt euch ruhig das Recht heraus, ganz hässliches Spielzeug nicht zu schenken. Erlaubt euch, das auch beurteilen zu dürfen! Ehrlich! Kinder lieben Tand: denn Tand verführt! Du bist der Erwachsene und kannst das durchschauen. Das Kind nicht!!

Manchmal wünschen sich Kinder den letzten Schrott, nur, weil sie den wo anders gesehen haben. Am besten noch in der Werbung, oder in Werbeprospekten: Kinder wissen nichts von der Spielzeugindustrie oder wie Werbung wirkt. Du aber schon.

Sie würden sich aber ebenso über etwas ganz Anderes freuen, dass sie einfach gar nicht kennen, weil es keiner hat. Mein Mittlerer kriegt wohl einen Elektronikbaukasten, aber er hat ihn sich absolut nicht gewünscht: denn er kennt das nicht. Wir wissen aber, dass er ein Tüftler und Entdecker ist und so was zu ihm passen müsste.

Das widerspricht nicht Punkt 1, denn: Keine ferngesteuerte Panzer Armee zu schenken, die echt schießen kann, ist ein Eltern-Recht! Was ich mit Punkt 1 meinte war, man solle nicht versuchen, die ferngesteuerte Panzer Armee, die echt schießen kann durch selbstgeschnitzte Holzsoldaten zu ersetzen. Das geht in die Hose!

 

6. Praktisch geschenkt!

Super Idee von meiner Freundin: Schenkt Schlafanzüge! Wenns dann aufs Bett zugeht, kann man sagen: “hey ihr dürft jetzt eure neuen Schlafanzüge anziehen” und ruck zuck – sind alle umgezogen.

 

7. Spielgeschenke machen:

Beim Schenken immer im Blick behalten, wie das Kind damit spielen wird:

Rennt es herum und schreit, wird es völlig außer sich oder bewegt es nur ein Knöpfchen, kann aber die Anspannung körperlich nicht verarbeiten? (z. B. bei Computerspielen oder ferngesteuerten Sachen) Dann hast du hinterher ein völlig aufgedrehtes, unbändiges, schreiendes Kind.
Oder kann es im Spiel versinken, sich fallen lassen und fantasievoll arbeiten?
Im neuen Jahr wird es noch einen Artikel über das Spiel von Kindern geben und wie umfassend und wichtig dies auf die Gesundheit und die Psyche wirkt.

 

8. Verwandte erziehen!

Das ist total schwer, aber es lohnt sich nachhaltig: Verwandte, die dazu neigen, trötende und selbskreischende Plastigmonster zu verschenken, darf man vor den Kopf stoßen! Es braucht richtig viel Mut dazu, aber es lohnt sich nachhaltig, denn man hat viel weniger Ärger, Streit und Stress. Vielleicht kann man das Problem umgehen, in dem man eine Liste anfertigt, von Dingen, die sich das Kind gewünscht hat oder braucht: das hat bei uns sehr viel geholfen. Jetzt schenken die meisten wunderbare Sachen, die wirklich gut ankommen: alle sind glücklich!

 

ich wünsche Euch ein tolles Fest und freue mich über weitere Tipps zum Thema Geschenke für Kinder.

 

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